28.03.2017

Auftaktveranstaltung "Elektromobilität für Südhessen" - 100 neue Ladesäulen für die Kommunen

GROSS-Umstadt (leu) – Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG, und Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir gaben am Dienstag (28.3.) den Startschuss für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Südhessen. Gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Ruppert weihten sie in Groß-Umstadt die erste Ladesäule ein. Im Rahmen des ENTEGA-Projektes "Elektromobilität für Südhessen" werden noch in diesem Jahr insgesamt 100 Ladesäulen mit 200 Ladepunkten in den teilnehmenden Kommunen errichtet. Aktuell haben sich bereits 33 Kommunen 38 Ladesäulen gesichert – weitere 30 Kommunen entscheiden derzeit über eine Beteiligung. In Groß-Umstadt wurden insgesamt zwei Ladesäulen errichtet: Eine Ladesäule am Darmstädter Schloss, die zweite in der Georg-August-Zinn-Straße.
 
Das ENTEGA-Projekt  wird  vom hessischen Wirtschaftsministerium mit 500.000 Euro gefördert. "Mit der Unterstützung des Landes Hessen schaffen wir es noch in diesem Jahr, die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Hessen um fast 30 Prozent zu erhöhen. Dieses Projekt ist für uns aber erst der Anfang. Die Zukunft der Elektromobilität in Südhessen hat gerade erst begonnen", sagte Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.

Tarek Al-Wazir bezeichnete die Elektromobilität als Voraussetzung eines klimafreundlichen Verkehrssystems. "Elektromobilität ist alltagstauglich und bietet viele Vorteile. Ich bin überzeugt, dass mehr Fahrer umsteigen würden, wenn es ein dichteres Ladenetz gäbe. Deshalb leisten wir unseren Beitrag, der Elektromobilität den Anschub zu geben, den sie zum Durchbruch benötigt. Das ENTEGA-Projekt bringt die Elektromobilität in Hessen einen großen Schritt voran."

Joachim Ruppert, Bürgermeister von Groß-Umstadt, freut sich über die zwei neuen Ladesäulen in seiner Stadt: "Der Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur ist Teil unseres kommunalen Klimaschutz- und Nachhaltigkeitskonzeptes. Das umzusetzen ist nicht nur gut für die Umwelt, wir steigern auch die Attraktivität unserer Kommune. Ein weiterer Schritt in Richtung: "Umstadt - Gutes Klima".
Die Kosten je Ladesäule inklusive Tiefbauarbeiten und elektrischem Anschluss belaufen sich auf circa 11.000 Euro. Das Land beteiligt sich mit 40 Prozent der Investitionskosten. Die Kommunen leisten einen Eigenanteil von je nach Standort mindestens 2.500 Euro je Säule. Pro Kommune können auch mehrere Ladesäulen errichtet werden Die ENTEGA trägt die verbleibenden Kosten und kümmert sich um die Errichtung und die Betriebsführung der Ladesäulen.
 
Zum Einsatz kommen AC-Ladesäulen mit zwei Ladepunkten und einer Leistung von 2 x 22 kW. Geladen werden kann an diesen Ladesäulen mit der ENTEGA Ladekarte, aber auch mit vielen anderen gängigen Karten. Mit der ENTEGA Ladekarte kann man als ENTEGA Kunde heute schon für 25 Euro im Monat an 7.500 Ladepunkten in ganz Europa sein Elektrofahrzeug aufladen – so oft man möchte. Für die Ortung, Fernüberwachung und Abrechnung werden die Ladesäulen mit einem Modem ausgestattet. Damit sind sie in allen wichtigen europäischen E-Mobilitätsplattformen per App oder per Internet auffindbar.

Weiterer Bestandteil des Projektes sind die Elektromobilitätswochen. Auf Wunsch erhalten die teilnehmenden Kommunen eine Woche lang ein Elektroauto von ENTEGA für Testzwecke zur Verfügung gestellt. Die Kommunen können das Fahrzeug entweder im eigenen Fuhrpark einsetzen oder sie ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort Testfahrten mit dem Elektroauto.

Kommunen, die sich am Förderprojekt beteiligen wollen, können sich per Mail direkt an die ENTEGA wenden (e-mobilitaet-suedhessen@entega.de.).


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