20.06.2017

Elektromobilität für Südhessen: Dieburg bekommt drei neue Elektrotankstellen

DIEBURG (leu) – Die Stadt Dieburg (Landkreis Darmstadt-Dieburg) erhält drei neue, öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Zwei Ladesäulen stehen am Parkplatz An der Brückenmühle und am Parkplatz vor dem Freibad ab sofort jedermann zur Verfügung. Die dritte Säule am Bahnhof wird ab Mitte Juli betriebsbereit sein. An jeder Ladesäule können zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden. Möglich ist dies durch die Beteiligung der Stadt Dieburg am ENTEGA-Projekt "Elektromobilität für Südhessen". Im Rahmen dessen werden noch in diesem Jahr insgesamt 100 Ladesäulen mit 200 Lademöglichkeiten in den teilnehmenden Kommunen errichtet. Das ENTEGA-Projekt wird vom hessischen Wirtschaftsministerium mit 500.000 Euro gefördert. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg unterstützt jede Landkreiskommune mit einmalig 2.500 Euro bei der Anschaffung einer Ladesäule. Eingeweiht wurde die neue Ladesäule am Dienstag (20.6.) von Dr. Werner Thomas, Bürgermeister von Dieburg, und Andreas Niedermaier, Vorstand der ENTEGA AG. Aktuell beteiligen sich 36 Kommunen mit 48 Ladesäulen am Projekt. Mit den neuen Säulen in Dieburg sind bereits 27 Ladesäulen im Betrieb.

 

"Die Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Faktor für den Erfolg der Elektromobilität. Mit Unterstützung des Landes Hessen wird ENTEGA in diesem Jahr gemeinsam mit den Kommunen die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Hessen um fast 30 Prozent erhöhen", sagt Andreas Niedermaier.  Bürgermeister Dr. Werner Thomas freut sich über die neue Ladesäule: "Auch in Dieburg gibt es schon Elektrofahrzeuge. Als Mittelzentrum müssen wir auch darauf eingestellt sein, dass zunehmend Menschen nach Dieburg kommen, die sicher sein wollen, dass sie ihr Elektroauto bei uns aufladen können, während sie in unserer attraktiven Innenstadt einkaufen, vielleicht im Schwimmbad sind oder von hier aus mit dem Zug zur Arbeit weiterfahren. Insofern gehören Elektrotankstellen zu den zeitgemäßen Angeboten einer Stadt".

Zum Einsatz kommen AC-Ladesäulen mit einer Leistung von 2 x 22 kW, an denen je nach Fahrzeug bis zu zehnmal schneller als an einer herkömmlichen Steckdose Strom getankt werden kann. Geladen werden kann dort mit der ENTEGA-Ladekarte oder mit anderen gängigen Karten. Mit der ENTEGA-Ladekarte können ENTEGA-Kunden für nur 25 Euro im Monat an 7.500 Ladepunkten in ganz Europa ihre Elektrofahrzeuge aufladen – so oft sie möchten. Im Rahmen des Projektes erhielt Bürgermeister Dr. Werner Thomas von Andreas Niedermaier den Schlüssel für einen elektrisch betriebenen BWM i3 überreicht. Eine Woche lang kann die Gemeinde jetzt das neue Elektroauto im Praxisbetrieb testen. Kommunen, die sich ebenfalls am Förderprojekt beteiligen wollen, können sich per Mail direkt an die ENTEGA wenden (e-mobilitaet-suedhessen@entega.de.).


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