19.10.2017

Elektromobilität für Südhessen: Gernsheim bekommt zwei Elektrotankstellen

GERNSHEIM (leu) – Die Stadt Gernsheim (Landkreis Groß-Gerau) erhält zwei neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Eine Ladesäule steht am Parkplatz vor der Stadthalle (Georg-Schäfer-Platz 1) - die zweite Ladesäule befindet sich am Parkplatz in der Straße Im Rosengarten. An jeder der Ladesäulen können zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden. Möglich ist dies durch die Beteiligung der Stadt Gernsheim am ENTEGA-Projekt „Elektromobilität für Südhessen“. Im Rahmen dessen werden noch in diesem Jahr 100 Ladesäulen mit 200 Lademöglichkeiten in den teilnehmenden Kommunen errichtet. Das ENTEGA-Projekt wird vom hessischen Wirtschaftsministerium mit 500.000 Euro gefördert. Eingeweiht wurden die neuen Ladesäulen am Donnerstag (19.10.) von Peter Burger, Bürgermeister von Gernsheim, und Frank Gey, Geschäftsführer der ENTEGA Energie. Mittlerweile beteiligen sich 48 Kommunen und kommunale Einrichtungen mit 100 Ladesäulen am Projekt. Mit den neuen Säulen in Gernsheim sind bereits 61 Ladesäulen im Betrieb.

„Wir investieren hier in die Zukunft. Die Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Faktor für den Erfolg der Elektromobilität. Mit Unterstützung des Landes wird ENTEGA in diesem Jahr gemeinsam mit den Kommunen die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Hessen um fast 30 Prozent erhöhen“, sagt Frank Gey. Bürgermeister Peter Burger freut sich über die neuen Ladesäulen: "Nicht zuletzt die Debatten der jüngeren Vergangenheit zeigen, dass der Elektromobilität auch in Deutschland eine immer größere Bedeutung zukommt. Voraussetzung dafür, dass sich die neue Technologie durchsetzen kann, ist zum einen, dass das Netz der Ladestationen hinreichend dicht ist und zum anderen, dass der Aufladevorgang in einer angemessenen Zeit erfolgt. Die beiden neuen Ladestationen in Gernsheim leisten hierzu einen guten Beitrag.“

Zum Einsatz kommen AC-Ladesäulen mit der Standard-Ladesteckerverbindung (Typ-2-Stecker) und einer Leistung von 2 x 22 kW, an denen je nach Fahrzeug bis zu zehnmal schneller als an einer herkömmlichen Steckdose Strom getankt werden kann. Geladen werden kann dort mit der ENTEGA-Ladekarte oder mit vielen anderen gängigen Karten wie beispielsweise von The New Motion, Stromnetz Hamburg, EWE, Plugsurfing, EV-Box, LMS und Ecotap. Der Vorteil der ENTEGA-Ladekarte: Damit können ENTEGA-Kunden für nur 25 Euro im Monat an 7.500 Ladepunkten in ganz Europa ihre Elektrofahrzeuge aufladen – so oft sie möchten. Alleine in Deutschland stehen 2770 Ladepunkte zur Verfügung - in Hessen sind es knapp 400 Ladepunkte. Die Ladekarte von ENTEGA kann auf der ENTEGA Homepage oder im ENTEGA Point bestellt werden. Man kann alle  ENTEGA-Ladesäulen aber auch ohne Ladekarte nutzen. Möglich macht dies eine Smartphone App von Ecotap. Abgerechnet wird dann über den Bezahldienst Paypal. Sämtliche ENTEGA-Stromtankstellen sind vernetzt, so dass die Kunden in der App sehen können, wo die Säulen stehen und ob sie einsatzbereit ist.

Im Rahmen des Projektes erhielt Bürgermeister Peter Burger von Frank Gey den Schlüssel für einen elektrisch betriebenen BMWi3 überreicht. Eine Woche lang kann die Stadt jetzt das neue Elektroauto im Praxisbetrieb testen.


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