28.09.2017

Elektromobilität für Südhessen: Modautal bekommt neue Elektrotankstelle

MODAUTAL (leu) – Die Gemeinde Modautal (Landkreis Darmstadt-Dieburg) erhält eine neue Ladestation für Elektrofahrzeuge. Die Ladesäule am Parkplatz im Ortsteil Neunkirchen (Neunkirchen 37) steht ab sofort jedermann zur Verfügung. An der Ladesäule können zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden. Möglich ist dies durch die Beteiligung der Gemeinde Modautal am ENTEGA-Projekt „Elektromobilität für Südhessen“. Im Rahmen dessen werden noch in diesem Jahr insgesamt 100 Ladesäulen mit 200 Lademöglichkeiten in den teilnehmenden Kommunen errichtet. Das ENTEGA-Projekt wird vom hessischen Wirtschaftsministerium mit 500.000 Euro gefördert. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg unterstützt darüber hinaus jede Landkreiskommune mit einmalig 2.500 Euro bei der Anschaffung einer Ladesäule. Eingeweiht wurde die neue Ladesäule am Donnerstag (28.9.) von Jörg Lautenschläger, Bürgermeister von Modautal, und Marco Mitsch, Regionalstellenleiter bei der ENTEGA-Netzgesellschaft e-netz Südhessen. Aktuell beteiligen sich 43 Kommunen und kommunale Einrichtungen mit 90 Ladesäulen am Projekt. Mit der neuen Säule in Modautal sind bereits 53 Ladesäulen im Betrieb.

„Wir investieren hier in die Zukunft. Die Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Faktor für den Erfolg der Elektromobilität. Mit Unterstützung des Landes wird ENTEGA in diesem Jahr gemeinsam mit den Kommunen die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Hessen um fast 30 Prozent erhöhen“, sagt Marco Mitsch. Bürgermeister Jörg Lautenschläger freut sich über die neue Ladesäule: „Es ist toll nun auch eine Ladesäule auf der Neunkircher Höhe zu haben, denn dieser schöne Ort ist ein lohnendes Ausflugsziel für Menschen aus der gesamten Rhein-Main-Neckarregion und darüber hinaus.“

Zum Einsatz kommt eine AC-Ladesäule mit der Standard-Ladesteckerverbindung (Typ-2-Stecker) und einer Leistung von 2 x 22 kW, an denen je nach Fahrzeug bis zu zehnmal schneller als an einer herkömmlichen Steckdose Strom getankt werden kann. Geladen werden kann dort mit der ENTEGA-Ladekarte oder mit vielen anderen gängigen Karten wie beispielsweise von The New Motion, Stromnetz Hamburg, EWE, Plugsurfing, EV-Box, LMS und Ecotap. Der Vorteil der ENTEGA-Ladekarte: Damit können ENTEGA-Kunden für nur 25 Euro im Monat an 7.500 Ladepunkten in ganz Europa ihre Elektrofahrzeuge aufladen – so oft sie möchten. Alleine in Deutschland stehen 2770 Ladepunkte zur Verfügung - in Hessen sind es knapp 400 Ladepunkte. Die Ladekarte von ENTEGA kann auf der ENTEGA Homepage oder im ENTEGA Point bestellt werden. Man kann alle  ENTEGA-Ladesäulen aber auch ohne Ladekarte nutzen. Möglich macht dies eine Smartphone App von Ecotap. Abgerechnet wird dann über den Bezahldienst Paypal. Sämtliche ENTEGA-Stromtankstellen sind vernetzt, so dass die Kunden in der App sehen können, wo die Säulen stehen und ob sie einsatzbereit ist.


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