07.02.2019

ENTEGA-Neujahrsempfang im Zeichen der „Klimazerstörung“ – Über 350 Gäste bei Vortrag von Professor Dr. Mojib Latif

Darmstadt (mio).Über 350 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begrüßten Dr. Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende und Oberbürgermeister Jochen Partsch, Aufsichtsratsvorsitzender der ENTEGA AG zum Neujahrsempfang des Unternehmens am Hauptsitz in Darmstadt. „Dies zeigt nicht nur die Verankerung der ENTEGA in der Region und weit darüber hinaus, sondern auch die Wertschätzung des Themas der Klimaveränderung, das uns als Unternehmen und auch mich ganz persönlich enorm umtreibt“, so Dr. Marie-Luise Wolff. Denn der Abend stand mit dem Vortrag von Professor Dr. Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, einem der international renommiertesten Meteorologen und Klimaforscher ganz im Zeichen des vom Menschen beeinflussten Klimawandel. „Wobei schon der Begriff des Klimawandels eine Beschönigung ist, denn das, was wir Menschen da betreiben, ist Klimazerstörung“, wurde Latif in seinem Vortrag sehr deutlich. Er erläuterte, dass der schwedische Nobelpreisträger Svante Arrhenius bereits 1896 den menschlichen Einfluss auf die Veränderung des Klimas nachgewiesen habe. „Wir müssen endlich zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit unseren Ressourcen kommen. In ein Flugzeug, an dem am Eingang steht, dass es mit zehn prozentiger Wahrscheinlichkeit abstürzt, würden wir alle nie einsteigen. Aber an der Zerstörung unseres Planeten beteiligen wir uns munter weiter und einige Ewiggestrige leugnen sogar noch unsere Verantwortung“, machte Latif eindrücklich deutlich, dass es in der Hand der Menschheit liegt, die „Klimazerstörung“ zu stoppen und die Lebensgrundlagen des Planeten Erde zu sichern. „Noch ist es nicht zu spät“, schloss der Professor unter großem Applaus seinen Vortrag.

Auch Jochen Partsch appellierte an die Gäste, nicht in „Larmoyanz und vermeintliche Hilflosigkeit“ zu verfallen. „Wir alle können die Zerstörung der Erde noch aufhalten, gehen wir es an“, so Darmstadts Oberbürgermeister.

Wie Partsch hob auch die ENTEGA-Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff die Bedeutung des Verkehrssektors für die Bekämpfung der Klimaveränderung hervor. Die Energiewirtschaft leiste seit Jahren ihren verantwortungsvollen Beitrag und werde dies auch gerade jetzt mit dem gefundenen Kohlekompromiss noch einmal unterstreichen. „Im Verkehrssektor wird heute genauso viel CO2 ausgestoßen, wie vor 30 Jahren – mit immer noch steigender Tendenz. Wir brauchen eine Verkehrswende. Das zähe, aber eben erfolgreiche Ringen um einen guten Kompromiss, wie es die Kohlekommission vorgemacht hat, kann auch für den Verkehrssektor ein Vorbild sein“, so Dr. Marie-Luise Wolff.


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