24.05.2013

Sieger des Schülerwettbewerbs NATURpur-Award ausgezeichnet

Kreative Ideen für den Klimaschutz

DARMSTADT (blu) – Die HSE hat das Engagement der Teilnehmer des NATURpur-Awards für den Klimaschutz gewürdigt. „Das ist wie eine Patentschmiede“, sagte Vorstand Dr. Kristian Kassebohm am Freitag (24.) in Darmstadt während der Preisverleihung des Schülerwettbewerbs. Er wolle jetzt die Ideen der Schülerinnen und Schüler genauer kennenlernen, um sie möglicherweise für die HSE zu nutzen. „Wir wollen von Euch lernen.“

Dr. Kassebohm zeichnete zusammen mit Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch und dem Schirmherrn des Wettbewerbs, Prof. Dr. Volker Moosbrugger, Direktor des Forschungsinstitutes und Naturkundemuseum Senckenberg, die Preisträger des Wettbewerbs aus. In der aktuellen Runde hatten sich rund 800 Schülerinnen und Schüler von 41 Schulen aus 35 Städten und Gemeinden beteiligt. Damit steigt die Gesamtzahl der Teilnehmer seit der ersten Austragung 2006 auf insgesamt rund 3.800. Die Schüler stammen überwiegend aus Südhessen und dem Rhein-Main-Gebiet. Es nahmen aber auch Jugendliche aus anderen Bundesländern teil

Der NATURpur-Award ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird in fünf verschiedenen Kategorien vergeben.

Preisträger in der Kategorie „5. bis 10. Klasse“ ist die Georg-Büchner-Schule in Darmstadt mit dem Projekt „Nice Future 2“. Die Siebtklässer machten sich Gedanken über ungewöhnliche, regenerative Energiequellen. Sie bauten unter anderem einen Rollkoffer, der Energie produziert, wenn der Reisende ihn hinter sich her zieht.

Mit dem NATURpur-Award in der Kategorie „Oberstufe/Berufsschule“ wurde die „Hans-Viessmann-Schule“ aus dem nordhessischen Frankenberg (Eder) ausgezeichnet. Die Elftklässer entwickelten einen Leitfaden zur Durchführung einer individuellen, neutralen und nachhaltigen Energieberatung, der individuell für jedes Wohngebäude zu einer Verringerung der Energiekosten führt – unabhängig von Technologien und Herstellern.

Der Sonderpreis „Beste wissenschaftliche Arbeit“ ging an Abiturienten der Edertalschule in Frankenberg für das Projekt „Mikroalgen als Energielieferant - unter Berücksichtigung der Energieeffizienz“.

Den Schulsonderpreis „Klimaschutz an der Schule“, der mit 4.000 Euro verbunden ist, ging an die IGS Nordend in Frankfurt. Schülerinnen und Schüler einer 10.Klasse hatten ein Konzept eingereicht, wie an ihrer Schule Energie gespart werden kann, indem unter anderem per Muskelkraft Strom erzeugt wird.

Die unabhängige Expertenjury vergab zudem den Sonderpreis „Junge Forscher“. Ausgezeichnet wurden zwei Schüler der 7. Klasse an der Gutenbergschule in Wiesbaden, die sich in ihrer Arbeit „Fotosynthese als Quelle für Erneuerbare Energien“ mit der Frage befasst hatten, ob fotosynthetisch aktive Lebewesen als erneuerbare Energiequelle genutzt werden können, um die Umwelt zu schonen.


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