Grid Integration – Technische Integration und Steuerung von marktorientierten dezentralen Flexibilitäten in einem Verteilnetznetzautomatisierungssystem

Verteilungsnetze werden im Hinblick auf die Herausforderungen des zunehmend dynamischen Energiesystems zukunftssicher gemacht. Sie können durch intelligenten Einsatz ihrer eigenen Flexibilitäten als fahrplantreue Zellen verlässliche Beiträge zum stabilen und effizienten Betrieb des Gesamtsystems leisten. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt “Grid Integration” erforscht dazu den optimalen Einsatz dezentraler Erzeuger und weitere Flexibilitäten in verschiedenen Verteilnetz-Zuständen (BDEW Ampelkonzept) und mögliche Stabilisierungs- und Austauschaktionen zwischen benachbarten Zellen.

Eine dezentrale Erzeugung erfordert auch einen dezentralen Lastausgleich. Die Netze lassen sich durch den effektiven Einsatz von Flexibilitäten entlasten. Ein wesentliches Ziel der ENTEGA ist es, einen völlig neuen Ansatz für die Erbringung der Systemstabilität zu erforschen und dabei die vorhandene Verteilnetzinfrastruktur besser auszunutzen. Dieser innovative Ansatz sieht vor, dass durch den effektiven Einsatz von Flexibilitäten und den direkten Austausch von Energien zwischen benachbarten Netzbetreibern bereits auf der Verteilnetzebene Systemdienstleistungen erbracht werden, die der Stabilisierung des Gesamtsystems dienen.

Projektlaufzeit: September 2016 – August 2019
Projektvolumen ENTEGA: 220 T€


 
 
Kontakt:
ENTEGA AG
c/o Grid Integration
Frankfurter Straße 110
64293 Darmstadt

Tel: 06151 701-8031
Fax: 06151 701-8039
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Produktblatt "Grid Integration"
(PDF, 1.39 MB)

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