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"Storchennest" 
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Neuigkeiten rund um das Storchennest finden Sie ab diesem Jahr auf der Website der Nabu Ortsgruppe Münster.
Neues aus dem Nest

Storchen-Webcam

In Münster bei Dieburg

Am 26.04.2017, um 00:12 Uhr

Bild: Aktuell

morgens

mittags

nachmittags

abends

Storchen-Webcam: Blick ins Nest

Auch in diesem Jahr können Storchenfreunde wieder live das Balz-, Brut- und Aufzuchtverhalten der Vögel beobachten. Möglich macht das die Webcam der ENTEGA, die 2009 in Kooperation mit der Gemeinde Münster installiert wurde und die jetzt wieder auf Aufnahme steht.

Liebe Storchenfans,

über viele Jahre haben wir Sie während der Storchensaison mit Neuigkeiten aus dem Nest bei der Münsterer Kläranlage unterhalten. Sie haben das Storchentagebuch eifrig gelesen, kommentiert und viele Fragen gestellt, die wir so gut wie möglich beantwortet haben. Jetzt werden wir diesen besonderen Service einstellen. Nach wie vor steht unsere Storchen-Webcam auf Aufnahme – Sie können sich also weiterhin an den Bildern aus dem Nest erfreuen. Auf unsere Kommentare müssen Sie aber künftig verzichten. Wenn Sie trotzdem etwas über die Störche nachlesen möchten: Die Storchentagebücher der vergangenen Jahre finden Sie in unserem Archiv.

Viele Grüße

Ihr Storchenteam der ENTEGA


Fragen & Antworten.

Immer wieder erreichen uns interessante Fragen zu den Störchen oder unserer Webcam. Hier einige Antworten auf Fragen, die an unser Storchenteam gerichtet werden.

Kehren die Jungstörche ins Nest zurück, wenn sie einmal flügge geworden sind?

Kehren die Jungstörche ins Nest zurück, wenn sie einmal flügge geworden sind?

„Tagsüber werden sie nicht mehr ins Nest kommen“, sagt Wolfgang Kleinheinz. Dadurch, dass sie jetzt selbst in der Lage sind, auf Futtersuche zu gehen, sei ihre Nestbindung nicht mehr so groß. „Wenn überhaupt, kehren sie manchmal zum Schlafen zurück.“

Wann ist der beste Zeitpunkt, um die Storchenfamilie zu besuchen?

Wann ist der beste Zeitpunkt, um die Storchenfamilie zu besuchen?

„Bis die Jungstörche richtig fliegen können, sind sie so gut wie rund um die Uhr gut zu sehen. Bei den warmen Temperaturen stellen sie sich gerne im Nest auf, um durch den Wind etwas Abkühlung zu bekommen. Die Altvögel hingegen kommen nur noch sporadisch ins Nest.“

Welche Entfernungen legen Störche bei der Nahrungssuche zurück?

Welche Entfernungen legen Störche bei der Nahrungssuche zurück?

Das kommt immer aufs Gebiet an, in dem sie Futter suchen. Rund um Münster beispielsweise brauchen sich die Störche nicht besonders weit von ihrem Nest zu entfernen, weil ihnen genügend Feuchtbiotope zur Verfügung stehen. Mehr als zwei bis drei Kilometer legen sie also nicht zurück. Die Niederlassung von zwei weiteren Storchenpaaren in der Umgebung ist ein Anzeichen dafür, dass es genügend Nahrung in der Gegend gibt.

Die gegenwärtige Trockenperiode stellt für die Nahrungssuche kein Problem dar. Auch wenn sich Würmer tiefer in den Erdboden verziehen, ist für die Störche um die Biotope herum mit vielen Insekten ausreichend Ausweichnahrung vorhanden.

Fressen Störche auch seltene Moorfrösche?

Fressen Störche auch seltene Moorfrösche?

"Wenn sie einen bekommen können, dann greifen sie auf jeden Fall zu", sagt Wolfgang Kleinheinz. "Grundsätzlich achten sie aber bei der Froschjagd nicht auf die Sorte."

Wann können die Jungstörche fliegen?

Wann können die Jungstörche fliegen?

In den letzten Jahren begannen die ersten Flugübungen um den 20. Juni herum. Das dürfte in diesem Jahr ein wenig früher geschehen, weil unser Storchenpaar auch früh zu brüten begonnen hat.

Zunächst trainieren die Jungvögel ihre Flügel und der Mutigste von ihnen wird sich dann als erster aus dem Nest wagen. Wenn alle flügge sind, lernen sie in rund vier Wochen von den Eltern, wie und wo sie Nahrung finden.

Wie viele Storchennester gibt es rund um Münster?

Wie viele Storchennester gibt es rund um Münster?

An belegten Nestern gibt es neben dem in Münster je ein weiteres in Hergershausen, Altheim, Harpertshausen, Klein-Zimmern, Groß-Zimmern und Reinheim.

Wer füttert?

Wer füttert?

In der Regel lösen sich die Storcheneltern beim Füttern ab. Wie an unserem Nest zu beobachten, übernimmt wohl Vater Storch den überwiegenden Part bei der Futtersuche, denn er ist tagsüber recht selten zu sehen.

Ist die Nachtkälte ein Problem für die Storchenküken?

Ist die Nachtkälte ein Problem für die Storchenküken?

Ungeschützt wäre die gegenwärtige Kühle für die Storchenküken problematisch, weil ihr Gefieder noch nicht voll entwickelt ist. Aber zum Wärmen sind ja die Eltern da. Die Jungtiere sind stets beim warmen Körper eines der Alten oder werden mit den Flügeln bedeckt.

Wie unterscheiden sich Storch und Störchin?

Wie unterscheiden sich Storch und Störchin?

Beide haben ein identisches Gefieder. Daran kann man sie also nicht erkennen.

Der Unterschied besteht allein in der Größe und dem Gewicht - der männliche Storch ist ein wenig kräftiger und größer als das Weibchen. Herr Kleinheinz sagt, genau entscheiden, wer Störchin und wer Storch ist, kann man nur dann, wenn beide direkt nebeneinander stehen.

Sind die Störche beringt?

Sind die Störche beringt?

Unser Storchenpaar ist nicht beringt, deshalb ist es nicht möglich zu ermitteln, woher es gekommen ist. Allerdings scheint dem Storch das Nest bekannt gewesen sein, weil es er im Februar gezielt angeflogen hat.

Die Jungstörche wird der Nabu beringen lassen, wenn sie eine bestimmte Größe erreicht haben, aber das Nest noch nicht verlassen. Das ist ganz unproblematisch, weil sich die Störche dann tot stellen und ihnen die Plastikringe (sie haben einen Klickverschluss) leicht angebracht werden können.

Wie groß ist das Nest?

Wie groß ist das Nest?

Das Storchennest hat einen Durchmesser von rund zwei Metern und einen kräftigen Unterbau. Bei Beginn der Belegung durch ein Storchenpaar hat die Mulde eine Tiefe von etwa einem halben Meter. Im Laufe der Zeit bringen die Störche aber alles Mögliche ins Nest, so dass die Tiefe nach und nach ein wenig abnimmt. Der Mast hat eine Höhe von zwölf Metern.

Haben beide Störche einen Brutfleck?

Haben beide Störche einen Brutfleck?

Nein, nur das Eier legende Weibchen. Die Entwicklung des Brutflecks ist hormonell gesteuert.

Was ist aus dem zweiten Nest geworden?

Was ist aus dem zweiten Nest geworden?

Nachdem die Nilgänse es verlassen haben, wird es immer wieder von einem zweiten Storchenpaar angeflogen. Ob es dort noch brüten wird, lässt sich im Augenblick nicht sagen.

Woher kommen die Störche?

Woher kommen die Störche?

In aller Regel ist Afrika ihr Winterziel. Viele lassen sich aber auch bereits in Südspanien nieder - meist in der Nähe von Deponien, wo sie Nahrung finden. Sie ersparen sich damit den Flug über das Mittelmeer, wo in dieser Zeit die Thermik für sie ungünstig ist.

Wie lange brüten Störche?

Wie lange brüten Störche?

Die Brutzeit dauert zwischen 30-35 Tage. Das Weibchen entwickelt für die Brutzeit auf dem Bauch einen so genannten Brutfleck, das heißt: An dieser Stelle fällt das Deckgefieder aus und eine stärkere Durchblutung findet statt. Die Haut erwärmt sich und hat direkten Kontakt zu den Eiern. Die Storcheneltern wechseln sich beim Brüten ab.

Was fressen Störche?

Was fressen Störche?

Als Fleischfresser ernähren sich Störche von Regenwürmern, Mäusen, Maulwürfen, Fröschen, Käfern, Raupen, kleineren Hasen, Amphibien, Insekten, Jungvögeln und - ihre Lieblingsnahrung - von proteinreichen Heuschrecken. Ein Storch benötigt zwischen 800-1000 Gramm am Tag. Eine Storchenfamilie braucht je nach Anzahl der Jungvögel bis zu vier Kilogramm pro Tag.

Den Störchen in Münster wird die Nahrungssuche erleichtert, weil der Nabu einige Biotope eingerichtet hat. Eines befindet sich in unmittelbarer Nähe des Storchennestes. Besonders gern haben es Störche, wenn die Landwirte ihre Felder bestellen: In der aufgeworfenen Erde finden sie viele Würmer.

Warum werden keine keine Live-Bilder angeboten, sondern nur alle 30 Sekunden ein neues Bild?

Warum werden keine keine Live-Bilder angeboten, sondern nur alle 30 Sekunden ein neues Bild?

Die Kläranlage in Münster liegt etwas außerhalb. Deshalb gibt es dort keinen schnellen DSL-Anschluss, der für eine eine Live-Übertragung nötig wäre.

Die Bilder sind teilweise etwas unscharf oder verpixelt – woran liegt das?

Die Bilder sind teilweise etwas unscharf oder verpixelt – woran liegt das?

Die Storchen-Webcam ist nicht direkt am Storchennest, sondern an einem Mast in ca. 20 Meter Entfernung auf dem Gelände des Münsterer Klärwerks montiert. Durch das Heranzoomen leidet die Bildqualität etwas. Ist es dann auch noch windig, kann die Aufnahme verwackeln.

Ist die Webcam nachts beleuchtet? Stört das die Störche nicht?

Ist die Webcam nachts beleuchtet? Stört das die Störche nicht?

Nein. Die Webcam besitzt einen Infrarotmodus, der Nachtaufnahmen ohne jegliche Beleuchtung ermöglicht. Wir achten sehr darauf, dass die Störche ungestört nisten können.